KWASIKWARX Kunst und Mythologie der Maske

 

 

 

        PAPPMACHE

 

Materiell entsteht die Maske erst in diesem zweiten Kapitel. Die Maske ist ein Abdruck der Urform aus Ton. Der Ton kann als Grundstoff für die nächsten Masken jeweils wiederverwendet werden.

 

8. Karton im Kleister

Wir tauchen weiche Kartonfetzen in ein Fischkleisterbad, das etwa so flüssig ist wie eine zu dünn geratene Vanillesauce, aber anders schmeckt. Die Kartonfetzen sind zwischen 4 cm und 15 cm breit und lang. Der Maskenkarton wird durch dieses Verfahren zum Pappmache.

 

9. Beschichtung mit Pappmache

Jetzt legen wir den eingeweichten Karton auf die Positivform, bis sie ganz zugedeckt ist.

 

10. Zweite Pappmacheschicht

Diesen Schritt wiederholen wir, bis wir mindestens 2 Schichten auf das Tonmodell geklebt haben.

 

11. Zwischenschicht aus Zeitungspapier

Wir können auch über die erste Schicht eine Schicht mit Zeitungspapier kleben. So können wir die gleichmässige Verteilung der Kartonfetzen kontrollieren. Möglich ist auch, die folgenden Schichten rein nach Fingerspitzengefühl aufzutragen. Eine leichte Maske besitzt 2 Kartonschichten. Eine robuste, schwere Maske kann ohne weiteres bis 5 Schichten haben.

 

12. Austrocknung der Maske

Danach muss die Kartonmaske etwa 1 Woche bei Zimmertemperatur austrocknen.

 

13. Trennung von Ton und Maske

Wenn die Maske trocken ist, drehen wir sie um und lösen den noch weichen Ton heraus. Das Innere der Maske schaut uns danach an. Halten wir die Maske gegen das Licht, erkennen wir dünne Stellen oder Löcher, die wir nun ausbessern können.

 

14. Augenöffnungen der Maske

Wir schneiden die Augenöffnungen mit einem Messer heraus und kleben die Ränder wieder mit Pappmache ab.

 

15. Ballon formt Hinterkopf

Nun füllen wir die Maske mit einem Luftballon. Er formt unseren Maskenhinterkopf.  Von den Rändern der Maske bekleben wir den Ballon mit gekleisterten Kartonschnipseln, wie zuvor das Maskengesicht in mehreren Schichten.

 

16. Einschlupfloch der Maske

Den unteren Hinterkopf lassen wir frei für das Einschlupfloch. Der Hinterkopf benötigt mindestens zwei Karton- und eine Zeitungspapierschicht. Mehr Schichten machen den Hinterkopf stabiler, aber auch schwerer.

 

17. Anprobe der Maske

Nachdem die Hinterkopfschichten getrocknet sind, lassen wir die Luft aus dem Ballon. Der Rohling der Maske kann zur Probe schon angezogen werden.

 

Dritte Kapitel

Maskenbau Farbanstrich

 

 

Die Maske ist ein Abdruck der Urform aus Ton. Der Ton kann als Grundstoff für die nächsten Masken jeweils wiederverwendet werden.

 

 Impressum/Kontakt

© 2015 kwasikwarx.ch